Montag, 8. Dezember 2008

Jagt den Ideen-Dieb!

Mein Kurzreferat am Kundentag der target-soft.com zum Thema Enterprise 2.0 inspirierte mich selbst!

Web 2.0, Synonym für nutzergenerierte Inhalte und Medien und die Weisheit der Vielen, sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Die Masse und das Potential daraus sind so gewaltig, dass unterschiedlichste visionäre Initiativen lanciert werden: Die Online Heilsarmee, Das Community Auto, Open-Innovation, Die Idee der Kunden, Die kollaborative Mode um nur ein paar zu nennen.

Warum sind die Drahtzieher solcher Projekte nicht im Ideenmanagement zu finden? Warum geschenen sie losgelöst von der Ideenmanagement-Abteilung - wenn überhaupt eine existiert? Und warum bewegen sich Ideenmanagement-Systeme kaum?

Ich wage zu behaupten, dass die Idee des Web 2.0 eine Erweiterung des Ideenmanagements ist. Also, wurde die Idee gestohlen! Anstatt über Prämien, Systeme und Prozessabläufe zu diskutieren schlage ich vor den Dieb zu jagen.

Donnerstag, 27. November 2008

Warum mit Ideenmanagement wenig Neues entsteht

Wie schafft man Kreativität?

Obwohl der Peter Kruse etwas kompliziert sein mag, sind seine Erklärungen, wie Kreativität entstehet sehr einleuchtend. Ein intelligentes System, also z.B. eine Unternehmung, setzt sich aus Kreativen, Wissenden und Netzwerkern zusammen. Wie sieht das in deinem Unternehmen aus? Wie ist dein Ideenmanagement aufgebaut.

Meine Erfahrung zeigt, dass klassische Ideenmanagement-Systeme oft nicht für Kreative taugen und Netzwerker kaum berücksichtigt werden. Ideenmanagement bleibt also oft in den Händen der Wissenden und es kann wenig Neues entstehen.

Mittwoch, 19. November 2008

Die Gutachter-Schizophrenie

Diskussionen, Gutachtende für ihre Arbeit als Fachwissende und Entscheider im Ideenmanagement zu motivieren, enden oft in Ratlosigkeit. Ist ihre Aufgabe nicht im Rahmen der Stellenbeschreibung festgehalten oder ist die Beurteilung von Ideen nicht in die Zielvereinbarungen eingebettet, hält sich ihr Engagement doch eher in Grenzen.

Teilweise muss man sich sogar fragen, ob überhaupt gesunder Menschenverstand hinter einem erledigten Gutachten vermutet werden darf. Ganz überrascht stelle ich immer wieder fest, dass im persönlichen Gespräch oft eine völlig andere Person vor mir steht, als ich nach dem Gelesenen zu erahnen gewagt hätte.

Ich nenne dieses Phänomen die Gutachter-Schizophrenie. Was liegt ihr zugrunde und weshalb entscheiden Gutachtende nicht grundsätzlich so, als ob die Firma ihnen gehörte?

Montag, 20. Oktober 2008

Erzwungene Phantasie?!

Wer nicht an seine Phantasie und Kreativität glaubt, kann sie hier erzwingen. Vielleicht hilft das Tool auch in deinem Unternehmen, Kreativität zu fördern. Nutze es über den Beamer in Brainstorming-Meetings, Projektsitzungen oder zur Erweiterung deiner eigenen Phantasie.

Die untenstehenden Inspirationen drehen sich um Ideenmanagement:

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Der Ideenmanagement-Acker von SAP

SAP geniesst einen anderen Ruf, als die Stelle, die hier ausgeschrieben ist, vermuten lässt.

Indem sich die Job-Ausschreibung lediglich allgemein zum Thema Ideenmanagement und zu Firmen, die es anwenden, äussert, verpasst SAP die Chance, sich selbst dieser Thematik ernsthaft zu verpflichten.

Wenigstens lässt das Inserat nicht die Unterstellung zu, dass SAP den Job-Anwärtern leere Versprechungen macht, sondern vielmehr wird sich die oder der Neue im Schweisse ihres respektive seines Angesichts die Thematik Ideenmanagement beackern müssen.

Eine spannende aber intensive Herausforderung!

Montag, 29. September 2008

"Tu-es-einfach!"-Mentalität



Fragt Google je um Erlaubnis, ob eine Initiative gestartet werden soll oder nicht? Nein! Google tuts einfach!

Ideenmanager und ihre Abteilungen sollten viel mehr von dieser "Tu es einfach!"-Mentalität lernen. Kritik (siehe Kommentare zum Video) rasselts auch bei Google. Werte sie in deinem Unternehmen als Kompliment, sofern deine konstruktiven, ideenmanagement-inspirierten Aktivitäten kritisiert werden und nutze das daraus resultierende Interesse.

Montag, 8. September 2008

Seit heute wüsste ich die Antwort!

Eine Dienstleistung wegen (ausnahmsweise!) qualitativ mangelhafter Ware aus dem Apple Store hat mich heute überwältigt. Die freundliche Dame, an die ich über die Produktehotline von Apple gelangt bin, hat mir angeboten, direkt mit dem Hersteller in Verbindung zu treten oder umgehend Ersatz zu liefern. Bequem wie ich bin habe ich mich für Variante 2 entschieden. 

Ich staunte nicht schlecht, als mir das Prozedere für die Rücksendung erklärt wurde: Der fehlerhafte Lautsprecher würde nach Terminvereinbarung durch TNT bei mir zu Hause abgeholt. Gleichzeitig würde bereits eine Ersatzlieferung ausgelöst. Keine Fragen, keine Wartezeit - nur Service!

Wenn ich gefragt würde, welchen Service mein Unternehmen zu leisten habe, um Kunden zufrieden zu stellen - seit heute wüsste ich die Antwort!

Wann hat dein Unternehmen zum letzen Mal die Mitarbeiter gefragt, welchen Service sie je  überwältigt hat? Ich kann mich nicht erinnern ...