Montag, 29. September 2008
"Tu-es-einfach!"-Mentalität
Fragt Google je um Erlaubnis, ob eine Initiative gestartet werden soll oder nicht? Nein! Google tuts einfach!
Ideenmanager und ihre Abteilungen sollten viel mehr von dieser "Tu es einfach!"-Mentalität lernen. Kritik (siehe Kommentare zum Video) rasselts auch bei Google. Werte sie in deinem Unternehmen als Kompliment, sofern deine konstruktiven, ideenmanagement-inspirierten Aktivitäten kritisiert werden und nutze das daraus resultierende Interesse.
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Montag, 8. September 2008
Seit heute wüsste ich die Antwort!
Eine Dienstleistung wegen (ausnahmsweise!) qualitativ mangelhafter Ware aus dem Apple Store hat mich heute überwältigt. Die freundliche Dame, an die ich über die Produktehotline von Apple gelangt bin, hat mir angeboten, direkt mit dem Hersteller in Verbindung zu treten oder umgehend Ersatz zu liefern. Bequem wie ich bin habe ich mich für Variante 2 entschieden.
Ich staunte nicht schlecht, als mir das Prozedere für die Rücksendung erklärt wurde: Der fehlerhafte Lautsprecher würde nach Terminvereinbarung durch TNT bei mir zu Hause abgeholt. Gleichzeitig würde bereits eine Ersatzlieferung ausgelöst. Keine Fragen, keine Wartezeit - nur Service!
Wenn ich gefragt würde, welchen Service mein Unternehmen zu leisten habe, um Kunden zufrieden zu stellen - seit heute wüsste ich die Antwort!
Wann hat dein Unternehmen zum letzen Mal die Mitarbeiter gefragt, welchen Service sie je überwältigt hat? Ich kann mich nicht erinnern ...
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Dienstag, 26. August 2008
Ideen-Töter verbauen die Zukunft!
Der Kommentar von Fritz Wilhelm zu meinem letzten Post inspiriert mich, euch allen zwei typische Alltags-Situationen zu präsentieren. - Im Ideenmanagement sind sloche wohl etwas häufiger ...
Ideen-Töter I
Ideen-Töter II
Ideen-Töter I
Ideen-Töter II
Montag, 18. August 2008
Kennst du den gereizten Gutachter?
Firmen verbringen viel Zeit damit, Probleme zu lösen, die sie nicht weiterbringen sondern nur geschäftig halten.
Beispielsweise entspricht die Corporate Identity nicht mehr dem neusten Design-Trend - sie wird überarbeitet. Die internen Verrechnungsmodelle werden überarbeitet, da sie nicht mehr den individuellen Bedürfnissen der Bereiche gerecht werden. Die Vision wird aufgepeppt, weil sie nicht wirklich gelebt wird und ungenügend kommuniziert ist. Es wird restrukturiert, weil dies schon lange nicht mehr geschehen ist. Vertraut?
Dann kennts du den gereizten Gutacchter, der lauthals schreit: "Diese Idee kommt jetzt zum x-ten Mal!" - warum ist er das Problem nicht längst angegangen? - Es könnte das richtige sein.
Beispielsweise entspricht die Corporate Identity nicht mehr dem neusten Design-Trend - sie wird überarbeitet. Die internen Verrechnungsmodelle werden überarbeitet, da sie nicht mehr den individuellen Bedürfnissen der Bereiche gerecht werden. Die Vision wird aufgepeppt, weil sie nicht wirklich gelebt wird und ungenügend kommuniziert ist. Es wird restrukturiert, weil dies schon lange nicht mehr geschehen ist. Vertraut?
Dann kennts du den gereizten Gutacchter, der lauthals schreit: "Diese Idee kommt jetzt zum x-ten Mal!" - warum ist er das Problem nicht längst angegangen? - Es könnte das richtige sein.
Freitag, 8. August 2008
Ambulanz kopieren verboten!
Der Spielgel-Schriftzug der Ambulanz ist das Resultat von denkenden Menschen! Er kann ohne weiteres im Rückspiegel des vorausfahrenden Wagens gelesen werden, fördert die Rücksichtnahme und kann lebensrettend sein. - Perfekte Umsetzung einer Idee!Allerdings: kopieren verboten! Diese Woche habe ich wieder einmal einen Firmenwagen gesehen, der dieses Prinzip für seine eigene Firma angewendet hat. Der Firmennamen war vorne in Spiegelschrift aufgeklebt. Als entgegenkommender Verkehrsteilnehmer war es mir nicht möglich, den Namen zu entziffern. - Pech für die Firma! Bleibt nur zu hoffen, dass die dem Firmenwagen vorausfahrende Person ein potenzieller Kunde gewesen ist. Ansonsten wäre es sinnvoller, den Firmennamen der deutlich höheren Anzahl entgegenkommender Fahrzeuge zu präsentieren. - Also keine Spiegelschrift.
Das Ideenmanagement kann dazu dienen, die sinnlos kopierte Ambulanz-Idee (im übertragenen Sinne, versteht sich) im eigenen Unternehmen aufzudecken.
Montag, 16. Juni 2008
(Er-)finde die Backspace-Taste
Stell dir vor, auf deiner Computer-Tastatur fehlt die Backspace- (Korrektur-) Taste. Wie schnell und kreativ wärst du tatsächlich am PC, wenn sie nicht verfügbar wäre?Konkret ermöglicht die Backspace-Taste Buchstaben, Worte, Sätze, Konzepte, Strategien und sogar Visionen zu korrigieren - sprich sie trägt zur Entwicklung von Neuem bei. Fehlte sie, fehlten ebenso die Dynamik, Geschwindigkeit und Flexibilität der Schreiberin oder des Schreibers. Es wäre sogar besser überhaupt nichts mehr zu schreiben, denn nur dadurch könnten Fehler vermieden werden.
Eine Nullfehler-Kultur lähmt also nicht nur das Schreiben mit Tastatur sondern im Übertragenen Sinne das gesamte Unternehmen. Lass Fehler zu - zumindest dort, wo sie der Weiterentwicklung dienen.
Fehlt die Backspace-Taste, erfinde sie. Solltest du sie nicht kennen, kannst du davon aus gehen, dass sie jemand aus der Belegschaft kennt.
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Montag, 2. Juni 2008
Kreativität predigen und trotzdem Wein schenken
Wenn ich bedenke, dass die High Society der Kreativitätsverantwortlichen deutscher und internationaler Unternehmen an der Internationalen Jahrestagung für Ideenmanagement "Ideen machen Zukunft - Schätze heben" in Essen teilgenommen haben, bin ich erstaunt, wie gewöhnlich professionell die Tagung daher kommt.
Als kreative Schöpfungen sind mir lediglich die Umbenennung der Workshops in "Vertiefungsthemen" und die erfrischende Erneuerung des dib-Logos augefallen. Ansonsten präsentiert sich die Tagung seit Jahren unverändert, Referenten bieten keine kreativen Formen der Präsentationen und als Dankeschön erhalten sie immer noch die altbewährte teure Weinflasche nett verpackt.
Auch der DIA (dib Ideen Award) ist keine wirkliche Kreativleistung sondern ein reines Minimieren der Verschwendung (überflüssige Buchstaben weglassen). Symbolträchtiger wäre beispielsweise die Taufe eines Sterns im Sinne einer astronomischen Leistung und einem Blick für das Weite.
Wenn wir Ideenmanager Veränderung predigen und Diskussionen über festgefahrene Management-Teams und unflexibles Verhalten in Unternehmen führen, können wir es uns dann leisten, selbst kein bisschen anders zu sein?
Die dib-Tagung zum Ideenmanagement muss Kreativität zeigen und fördern und darf deshalb keine klassische Form einer Tagung sein (wie jede andere). Wie wäre es beispielsweise, gemeinsam im Wald Hütten zu bauen und die Workshops am lauschigen Bach zu erleben? Warum nicht ein Wellnesshotel in den Bergen chartern und in den verschiedenen Bädern die Tagungsinhalte präsentieren? Auch ein OBI-Markt könnte sich als Tagungsort bestens eignen. Auch auf einem Grossbauernhof tagen, würde "anders" bedeuten.
Vergessen wir nicht, dass Ideenmanagement - wie es in Unternehmen heute verstanden wird - laufend die positive Veränderung sucht und Unternehmen dank der Kreativität der Mitarbeitenden optimierte und neue Wege beschreiten. - Sollte dieser Geist nicht zuallererst bei den Verantwortlichen für dieses Thema stattfinden - nämlich bei Ihnen und mir?
Als kreative Schöpfungen sind mir lediglich die Umbenennung der Workshops in "Vertiefungsthemen" und die erfrischende Erneuerung des dib-Logos augefallen. Ansonsten präsentiert sich die Tagung seit Jahren unverändert, Referenten bieten keine kreativen Formen der Präsentationen und als Dankeschön erhalten sie immer noch die altbewährte teure Weinflasche nett verpackt.
Auch der DIA (dib Ideen Award) ist keine wirkliche Kreativleistung sondern ein reines Minimieren der Verschwendung (überflüssige Buchstaben weglassen). Symbolträchtiger wäre beispielsweise die Taufe eines Sterns im Sinne einer astronomischen Leistung und einem Blick für das Weite.
Wenn wir Ideenmanager Veränderung predigen und Diskussionen über festgefahrene Management-Teams und unflexibles Verhalten in Unternehmen führen, können wir es uns dann leisten, selbst kein bisschen anders zu sein?
Die dib-Tagung zum Ideenmanagement muss Kreativität zeigen und fördern und darf deshalb keine klassische Form einer Tagung sein (wie jede andere). Wie wäre es beispielsweise, gemeinsam im Wald Hütten zu bauen und die Workshops am lauschigen Bach zu erleben? Warum nicht ein Wellnesshotel in den Bergen chartern und in den verschiedenen Bädern die Tagungsinhalte präsentieren? Auch ein OBI-Markt könnte sich als Tagungsort bestens eignen. Auch auf einem Grossbauernhof tagen, würde "anders" bedeuten.
Vergessen wir nicht, dass Ideenmanagement - wie es in Unternehmen heute verstanden wird - laufend die positive Veränderung sucht und Unternehmen dank der Kreativität der Mitarbeitenden optimierte und neue Wege beschreiten. - Sollte dieser Geist nicht zuallererst bei den Verantwortlichen für dieses Thema stattfinden - nämlich bei Ihnen und mir?
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